
Das Rennen über die längste olympische Distanz ist die Königsdisziplin im Laufsport. Auf der Strecke von 42,195 Kilometern ist man Schritt für Schritt einem Mythos auf der Spur. Im Starterfeld sind Profis und Amateur*innen vereint. Die einen schauen im Kampf um den Sieg auf die Stoppuhr und ihre Konkurrent*innen, die anderen kämpfen eher mit dem inneren Schweinehund, den sie im Training vor einen Marathonlauf schon oft besiegen mussten. Das Erreichen der Ziellinie und die Finisher-Medaille sind die Belohnung dafür. Die Freude über einen gelungenen Marathon-Lauf hat übrigens kein Ablaufdatum.
Schon der halbe Weg zur Marathon-Distanz führt in den stimmungsvollen Zielbereich auf dem Linzer Hauptplatz. Völlig zurecht bekommen auch die Halbmarathon-Finisher*innen auf diese Weise nicht eine halbe, sondern die volle Anerkennung. Für viele ist der Halbmarathon ein wichtiger Schritt in Richtung klassische Distanz, für einige bleiben die 21,1 Kilometer das persönliche Limit.
Diese Rechnung geht immer auf: Wenn die klassische Marathon-Distanz durch vier geteilt wird, multipliziert sich bei den Staffel-Läuferinnen und – Läufern die Freude über das Dabeisein. Egal ob Firmen-Mannschaften, Stammtischrunden oder Familien - das Teamwork im Staffelrennen bewegt nicht nur die Beine, sondern auch das Wir-Gefühl.
„Viertel“ klingt zwar nicht nach viel, die gut zehn Kilometer können sich aber schon ganz schön in die Länge ziehen. Das wissen vor allem die vielen ambitionierten Hobby-Läuferinnen und Läufer, die über dieses Rennen ihre ersten Erfahrungen beim Linzer Lauf-Volksfest gesammelt haben. Der Linzer Viertelmarathon hat sich auch als „Schul-Model“ bewährt. Unterwegs sind zahlreiche Lehrkräfte mit ihren Schützlingen, für die diese „Leibesübungen“ eine Herausforderung, aber auch ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis ist. Ein Dauerlauf mit Klasse halt …
und viele weitere spannende Bewerbe...